Heute vor dem T-Punkt in den Potsdamer-Platz-Arkaden: Ich gehe vorbei und höre einen (wahrscheinlich Ex-)Kunden der Telekom beim Verlassen des Geschäftes folgende Worte sprechen: „So ein Scheiß.“ Alles darauf folgende habe ich dann nicht mehr mitbekommen. Vielleicht war es ja auch mehr als nur der normale Frustreflex beim Verlassen des Ortes, an dem man die schmerzliche Erfahrung der Konsumfrustration erfahren musste. Vielleicht schwelgt dieser Ex-T-Punktbesucher ja nun in elegischen Ergüssen beim Konkurrenzhändler, der eigentlich auch kein anderes Ziel verfolgt, als den Kunden bis zur Unterschrift unter den Knebelvertrag zu bekommen, um ihn dann langsam auf die Phase des „Ich-verlasse-den-Laden-mit-den-Worten-So-ein-Scheiß“-Stadiums auszurichten und ihm bei der Verfolgung dieser selbstüberwindenden Einsicht mit unterlassener Hilfestellung und uneigennützigem Vermitteln an kostenpflichtige Hotlines behilflich zu sein. Funktioniert so die Der-Kunde-Ist-König-Welt?